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Mindestens 5 Tote nach Bombenexplosion in Kolumbien

Archivmeldung vom 17.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Explosion (Symbolbild)
Explosion (Symbolbild)

Bild: Grey59 / pixelio.de

Bei einer Bombenexplosion in Kolumbien hat es am Donnerstag mindestens fünf Todesopfer gegeben. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt, teilte der Bürgermeister der Hauptstadt Bogota, Enrique Penalosa, mit. Der Vorfall ereignete sich am Morgen (Ortszeit) in der Polizeischule "General Santander", wo unter anderem die Offiziere der nationalen Polizei ausgebildet werden.

Die Bombe soll in einem Auto platziert gewesen sein. Weitere Hintergründe waren zunächst nicht bekannt. Die Sicherheitslage in Kolumbien hatte sich in den letzten Jahren eigentlich kontinuierlich verbessert. Verbliebene Guerillaorganisationen wie ELN, EPL, FARC-Dissidenten sowie weitere Gruppen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität verüben jedoch nach wie vor Gewalttaten und liefern sich Bandenkriege im Kampf um die Vorherrschaft in dem entstandenen Machtvakuum. Für die Grenzregionen Kolumbiens empfiehlt das deutsche Auswärtige Amt besondere Vorsicht. Die Hauptstadt Bogota galt dagegen als eher sicher.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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