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FDP fordert von Merkel Antwort auf Grenzöffnung in der Türkei

Archivmeldung vom 02.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Vernunft oder Recht: Angela Merkel wird für viele Deutsche unbeliebt und für Einwanderer beliebt bleiben (Symbolbild)
Vernunft oder Recht: Angela Merkel wird für viele Deutsche unbeliebt und für Einwanderer beliebt bleiben (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg hat Konsequenzen nach der Öffnung der türkisch-griechischen Grenze durch die türkische Regierung gefordert. "Die Zahlungen an die Türkei müssen umgehend ausgesetzt werden, wenn Präsident Erdogan Vereinbarungen bricht", sagte Teuteberg zu "Bild am Sonntag".

Bundeskanzlerin Angela Merkel müsse nun ihr ganzes Gewicht zur Geltung bringen, damit sich eine Situation wie 2015 nicht wiederhole. Um den Migrationsdruck zu reduzieren, müsse Merkel jetzt die klare Ansage machen, "dass eine unkontrollierte Migration nach Deutschland mit allen Mitteln des Rechtsstaates verhindert wird", so Teuteberg. Nach vertraulichen Lage-Einschätzungen aus Sicherheitskreisen, über die die "Bild am Sonntag" berichtet, sind die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln schon bis zu elffach überbelegt. Die Zahl der registrierten Migranten hat mit 42.500 den höchsten Stand seit Inkrafttreten des EU-Türkei-Abkommens erreicht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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