Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen ESI-Chef für Flüchtlingszentrum in Spanien und Verteilung auf Deutschland, Frankreich und Niederlande

ESI-Chef für Flüchtlingszentrum in Spanien und Verteilung auf Deutschland, Frankreich und Niederlande

Archivmeldung vom 30.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
European Stability Initative (ESI) Logo
European Stability Initative (ESI) Logo

Bild: European Stability Initative

Der Chef der Europäische Stabilitätsinitiative (ESI), Gerald Knaus, hat die Bundesregierung aufgefordert, bei der Lösung der europäischen Migrationskrise die Initiative zu ergreifen. "Ich sehe gerade jetzt eine Chance für einen Durchbruch. Dazu brauchen wir eine Koalition betroffener Staaten, die zeigen, wie praktische Lösungen aussehen können", sagte der Migrationsforscher der "Welt".

Der Architekt des EU-Türkei-Abkommens zur Flüchtlingspolitik sagte: "Derzeit kommen mehr Menschen über das Meer nach Spanien als nach Italien. Warum richten Deutschland, Frankreich und die Niederlande nicht gemeinsam mit Madrid ein Aufnahmezentrum in Spanien ein?" Das von Knaus skizzierte Modell sieht schnelle Asylentscheidungen "innerhalb weniger Wochen" vor. Anerkannte Flüchtlinge würden auf Deutschland, Frankreich, Spanien und den Niederlanden verteilt. "Wer abgelehnt wird, müsste sofort in die Herkunftsländer zurück."

Dafür brauche es Abkommen mit den wichtigsten Herkunftsländern in Afrika: "Wenn diese helfen, ab einem Stichtag jeden sofort zurückzunehmen, der keinen Schutz braucht, würden Kontingente für legale Migration in Form von Arbeitsvisa oder Stipendien zugesagt." Knaus verwies in diesem Zusammenhang auf die im August anstehende Reise der Kanzlerin nach Westafrika. Schon zuvor sollten Spanien, Frankreich und Deutschland jemanden benennen, "der in den wichtigsten Herkunftsländern ein gemeinsames Angebot vorbereitet", schlug Knaus vor. In Deutschland gebe es "eine Mehrheit für die Unterstützung von wirklich Schutzbedürftigen", so Knaus weiter. "Diese Mehrheit sucht derzeit eine Politik, die auch Kontrolle verspricht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige:
Videos
Bild: Harmony United Ltd
Das Harmony Kopfhörer-Set
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de
Was der Öffentlichkeit über Kohlendioxid (CO₂) verschwiegen wird
Termine
LUBKI Basiskurs „Der Junge Krieger“
01277 Dresden
22.11.2019
LUBKI Kurs „Zulassung“
01277 Dresden
23.11.2019 - 24.11.2019
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige