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Kalifornien verklagt Tesla wegen des Rassendiskriminierung in Fremont-Fabrik

Archivmeldung vom 11.02.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.02.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Tesla Logo
Tesla Logo

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die kalifornische Bürgerrechtsbehörde hat am späten Mittwoch eine Klage gegen den US-Konzern Tesla wegen Rassendiskriminierung eingereicht. In der Tesla-Fabrik in der San Francisco Bay Area soll demnach eine weitverbreitete Belästigung schwarzer Mitarbeiter festgestellt worden sein. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es diesbezüglich auf deren deutschen Webseite: "Das kalifornische Ministerium für faire Beschäftigung und Wohnen (DFEH) habe Beschwerden von Hunderten von Arbeitnehmern erhalten und „Beweise dafür gefunden, dass die Tesla-Fabrik in Fremont ein nach Rassen getrennter Arbeitsplatz sei, an dem schwarze Arbeitnehmer rassistischen Beleidigungen ausgesetzt und bei Arbeitszuweisungen, Disziplinierung, Bezahlung und Beförderung diskriminiert werden, was zu einem feindseligen Arbeitsumfeld führt“, sagte Kevin Kish, Direktor der Behörde, laut „The Wall Street Journal“.

Laut dem DFEH hat ein schwarzer Angestellter beispielsweise erzählt, er habe 50 bis 100 Mal am Tag rassistische Beleidigungen gehört. Täglich sollen zudem schwarze Mitarbeiter rassistische Graffiti an Toilettenwänden, Schließfächern, Bänken, Arbeitsplätzen, Mittagstischen und dem Pausenraum gesehen haben.

Tesla hat zunächst auf die Klage nicht reagiert.

Die Fabrik in Fremont beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter. In einem Diversity-Bericht 2020 von Tesla hieß es, schwarze Arbeiter machten zehn Prozent seiner Belegschaft und vier Prozent seiner Führung aus.

Es ist nicht die erste Klage solcher Art gegen Tesla. 2017 und 2021 hatten einige Mitarbeiter den Elektroauto-Hersteller wegen rassistischer Diskriminierung und Beschimpfungen verklagt. Im Oktober vergangenen Jahres sprach deswegen ein Gericht in San Francisco einem schwarzen Vertragsarbeiter fast 137 Millionen Dollar zu."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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