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DIW-Präsident: Französische und deutsche Vorstellungen vereinbar

Archivmeldung vom 18.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Marcel Fratzscher (2017)
Marcel Fratzscher (2017)

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält die Vorstellungen von Deutschland und Frankreich für eine EU-Reform für vereinbar. "Europa braucht sowohl mehr Solidarität als auch mehr Eigenverantwortung. Was die Franzosen fordern und was wir seit Jahren aus Deutschland hören, sind in Wahrheit keine Widersprüche", sagte Fratzscher dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Die Nationalstaaten müssen mehr Verantwortung für ihre Banken und ihre Finanzen übernehmen. Genauso wichtig sind Hilfen für Länder, die in Schieflage geraten."

Der DIW-Präsident bekräftigte seine Forderung nach einem "Schlechtwetterfonds" mit dem Ziel, Ländern vorübergehend zu helfen, "die schwer in die Bredouille kommen und in eine große, tiefe Rezession geraten, temporär zu helfen". Erforderlich seien funktionierende Stabilitätsmechanismen: "Schnelle Krisenintervention ist auch in Deutschlands Interesse. Denn wenn ein Land wie – nehmen wir mal – Italien ernsthaft in Schwierigkeiten geraten und von Spekulanten attackiert würde, hätten auch wir ansonsten einen hohen Preis zu zahlen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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