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Abbas kündigt "Bruch aller Verbindungen" mit Israel und den USA an

Archivmeldung vom 01.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Mahmud Abbas (2020)
Mahmud Abbas (2020)

Foto: Kremlin.ru
Lizenz: CC BY 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat den "Bruch aller Verbindungen" mit Israel und den USA angekündigt. Beide Länder seien bereits über den Schritt informiert worden, sagte Abbas nach einer Dringlichkeitssitzung der Arabischen Liga in Kairo, auf der es um den von US-Präsident Donald Trump vorgestellten Nahost-Plan ging.

Der Abbruch der Verbindungen betreffe auch alle Sicherheitsabsprachen. Israel müsse seine Verantwortung als Besatzungsmacht nun selbst wahrnehmen, hieß es. Trumps Plan hatte zwar eine Zwei-Staaten-Lösung vorgesehen, rund 30 Prozent des Westjordanlandes sollten aber an Israel gehen. Als Kompensation dafür sollten die Palästinenser kleine Teile Südisraels erhalten. Die Palästinenser müssten Israel zudem als jüdischen Staat anerkennen, dem Terrorismus abschwören und ihre Institutionen stärken. Laut Trump-Plan sollte ein künftiger Palästinenserstaat auch komplett entmilitarisiert sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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