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Medwedew: Einheitlicher Wirtschaftsraum und Schengen-Zone vom Zerfall bedroht

Archivmeldung vom 13.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dmitri Medwedew Bild: Marco Fieber, on Flickr CC BY-SA 2.0
Dmitri Medwedew Bild: Marco Fieber, on Flickr CC BY-SA 2.0

Aufgrund des unkontrollierten Andranges von Flüchtlingen sind die Zerstörung des einheitlichen Wirtschaftsraumes und der europäischen Identität sowie der Zerfall der Schengen-Zone eine reale Gefahr geworden, sagte der russische Premier Dmitri Medwedew am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" berichtet weiter: "„Es ist die reale Gefahr entstanden, dass der einheitliche Wirtschaftsraum, der nach Kriegsende jahrzehntelang mit so großer Mühe geschaffen wurde, zerstört wird. Und anschließend der kulturelle Raum und sogar die europäische Identität selbst“, so Medwedew.

Wegen des Andranges von Flüchtlingen bzw. Migranten würden sich soziale Probleme verschärfen und die gegenseitige Intoleranz und der Fremdenhass zunehmen, der immer öfter in direkte Aggressionen ausarte. Zudem würden Tausende Extremisten, als Flüchtlinge getarnt, in europäische Ländern einsickern, so Medwedew.

„Wir beobachten mit Bedauern, dass auch für Russland notwendige Mechanismen untergraben werden. Ich meine damit die Gefahr eines Zerfalls der Schengen-Zone. Wir (Russland – Anm. d. Red.) sind unsererseits dazu bereit, bei der Überwindung der Migrationsprobleme zu helfen. Darunter auch durch die Mitwirkung an der Normalisierung der Situation in den Konfliktregionen, aus denen der größte Strom von Flüchtlingen fließt. Vor allem in Syrien“, sagte der russische Premier."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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