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Tunesiens Präsident will Schweizer Ben-Ali-Guthaben zurückholen

Archivmeldung vom 18.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Moncef Marzouki (November 2011)
Moncef Marzouki (November 2011)

Foto: Samir Abdelmoumen
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der tunesische Präsident Moncef Marzouki will das gesamte Guthaben des Ex-Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali, das auf Schweizer Konten liegt, zurückholen. Das erklärte er bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten François Hollande am Dienstag in Paris.

Ben Ali, der seit Januar 2011 im Exil in Saudi-Arabien lebt, hatte am Montag über seinen Anwalt verlauten lassen, dass er auf sein Vermögen, das sich womöglich in der Schweiz befindet, zugunsten seiner Heimat verzichten würde. In der Schweiz sind 60 Millionen Franken blockiert, die aus Tunesien stammen. Ob es sich dabei um das Vermögen von Ben Ali handelt, das von seiner Familie vor seinem Sturz ins Ausland transferiert wurde, ist unklar. Hollande versicherte Marzouki, dass er Tunesien beim Wiedererlangen des Geldes unterstützen will.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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