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Wellmann: Ich wurde behandelt wie ein Verbrecher

Archivmeldung vom 26.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hans Georg Wellmann Bild: CDU/CSU-Fraktion - Creative Commons-Lizenz (3.0 Deutschland)
Hans Georg Wellmann Bild: CDU/CSU-Fraktion - Creative Commons-Lizenz (3.0 Deutschland)

Der CDU-Politiker Karl-Georg Wellmann, der über Pfingsten auf dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo an der Einreise nach Russland gehindert wurde, hat schwere Vorwürfe gegen die russischen Behörden erhoben: "Ich wurde auf Russisch - das ich nicht spreche - angeschnauzt und mit Gesten behandelt, als wäre ich ein Verbrecher", sagte Wellmann im Gespräch mit "Spiegel Online". "Mir wurde schließlich der Pass abgenommen, den ich erst in der Maschine wiederbekam, die mich nach Deutschland zurückbrachte. Dabei begleitete mich ein Beamter bis ins Flugzeug."

Wellmann gab in dem Gespräch an, dass er mit dem Einreiseverbot "als Vertreter der Großen Koalition getroffen werden" sollte. "Dass die Einreisesperre bis November 2019 gilt, zeigt, dass hier nicht irgendwelche subalternen Behörden tätig waren. Das sollte ein klares Signal sein."

Wellmann, der Russland-Berichterstatter der Unionsfraktion im Auswärtigen Ausschuss ist, war am Sonntagabend am Moskauer Flughafen Scheremetjewo die Einreise ohne Nennung von Gründen verweigert worden. Der Abgeordnete, der auch Wahlbeobachter in der Ukraine war und der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe vorsteht, verbrachte daraufhin die Nacht im Transitraum des Airports und reiste am Pfingstmontag zwangsweise zurück nach Berlin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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