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Umfrage: 52 Prozent der Deutschen geben Israel und der Hamas gleichermaßen die Schuld an der Eskalation in Nahost

Archivmeldung vom 16.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Die israelische Armee bombardiert Ansar (Gazastreifen).
Die israelische Armee bombardiert Ansar (Gazastreifen).

Foto: Basel Yazour - FlickreviewR
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Sympathien der Deutschen für Israel sind gesunken. Die Deutschen sehen die Hauptverantwortung für die aktuelle Gewalt fast in gleichem Maße beim jüdischen Staat wie bei der militant-islamischen Palästinenserorganisation, Hamas, ergab eine Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin stern. Eine Mehrheit von 52 Prozent ist der Meinung, dass beide Parteien Schuld an der Eskalation haben. 14 Prozent sehen Israel hauptverantwortlich für den Konflikt ist. 16 Prozent glauben, dass die Hamas für die Eskalation die Verantwortung trägt.

Bei einer stern-Umfrage im Januar 2009 lagen die Gewichte deutlich anders. Auch damals hatte Israel eine Operation gegen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen gestartet und ging massiv mit Luftangriffen und Bodentruppen vor. Obwohl die Aggressivität dieses Militäreinsatzes kritisiert wurde, gaben nur 13 Prozent Israel die Schuld, 30 Prozent aber der palästinensischen Hamas. Seitdem sind die Sympathien für Israel geschwunden.

Besonders israelkritisch sind Anhänger der Linken, für 32 Prozent von ihnen ist der jüdische Staat heute der Hauptaggressor. Unter den Anhängern der Union sehen das nur zehn Prozent so.

Eine überwiegende Mehrheit der Bundesbürger von 86 Prozent ist der Meinung, Deutschland solle sich öffentlich nicht klar hinter Israel stellen. Sie befürworten Zurückhaltung und zwar über alle Parteigrenzen hinweg.

Datenbasis:

Das Forsa-Institut befragte am 9. und 10. Juli 2014 im Auftrag des Magazins stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Quelle: Gruner+Jahr, stern (ots)

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