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Putin: Politisierung von Doping im Sport ist ein großer Fehler

Archivmeldung vom 17.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Die Politisierung des Doping-Problems im Sport ist laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein großer Fehler, weil der Sport ihm zufolge Völker und Staaten zusammenbringen soll. Dass schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter ist auf der deutschen Webseite des Magazins zu lesen: "„Das Doping-Problem ist nicht nur ein russisches Problem, sondern ein Problem der ganzen Welt. Und wenn jemand versucht, in diesem Bereich etwas zu politisieren, so glaube ich, dass dies ein großer Fehler ist. Denn der Sportbereich sowie auch der Kulturbereich dürfen nicht politisiert werden. Das sind Brücken, die Menschen, ganze Völker und Staaten einander näher bringen sollen. So muss die Einstellung sein. Man sollte jedoch nicht versuchen, aus diesem Grunde eine antirussische Politik zu betreiben“, sagte der russische Staatschef am Freitag beim Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg

Er hob hervor, dass die russische Regierung den Kampf gegen Doping im Sport weiter stärken werde. „Was die offiziellen russischen Behörden angeht, so will ich mit aller Verantwortung ankündigen: Wir sind entschieden gegen beliebiges Doping… Deswegen haben wir auf der Staatsebene immer gegen Doping im Sport gekämpft. Und wir werden das auch weiter tun.“

Die Verantwortung für das Doping im Sport kann nur individuell sein, sie darf sich nicht auf die ganze Mannschaft erstrecken, so Putin. "Die Verantwortung kann nur individuell sein. Sollten konkrete Personen des Dopings überführt werden, darf keine kollektive Verantwortung allen Sportlern oder Sportlern irgendeiner Föderation auferlegt werden. Die ganze Mannschaft darf nicht für diejenigen verantwortlich sein, die diesen Verstoß begangen haben.“"

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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