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Trump wütend auf seinen Anwalt

Archivmeldung vom 10.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Donald Trump (Symbolbild)
Donald Trump (Symbolbild)

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump soll frustriert und wütend auf den ersten Tag des Amtsenthebungsverfahrens im US-Senat reagiert haben, insbesondere auf die Leistung seines Anwalts Bruce Castor. Dies berichtete die Zeitung „New York Times“ unter Berufung auf zwei Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "SNA News" schreibt weiter "Laut einer Quelle der „New York Times“ ist Trumps Wut auf einer Skala von eins bis zehn „einer Acht“ gleichgekommen.

Trump habe „fast geschrien“, als Castor sich bemüht habe, den Kern des Arguments seines Verteidigungsteams zu formulieren, bei dem es um die Verfassungsmäßigkeit einer Amtsenthebung in Bezug auf einen nicht mehr im Amt befindlichen Präsidenten gegangen sein solle, berichtete der Sender CNN unter Verweis auf eine ebenfalls namentlich nicht genannte Quelle.

Castor hatte unter anderem die Präsentation der Demokraten als „gut gemacht“ gelobt. „Ich wollte nicht sagen, dass der Bericht des Repräsentantenhauses effektiver war“, zitiert ihn die Zeitung „The Wall Street Journal“. „Ich dachte, dass ihre Präsentation effektiver war, als ich erwartet hatte, nur insofern, dass sie Dinge eingeschlossen hatte, die außerhalb der Frage“ der Verfassungsmäßigkeit lägen. Die Vorgehensweise habe er als „gutes strategisches Denken von ihrer Seite“ bezeichnet.

Laut der „New York Time“ war Trump, der das Verfahren aus der Ferne in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida verfolgt, mit dem Vortrag seines zweiten Verteidigers, David Schoen, zufrieden. Dieser hatte argumentiert, das Impeachment-Verfahren werde für politische Zwecke missbraucht, die Demokraten hätten es nur eingeleitet, um Trump „von der politischen Bühne zu entfernen“.

Ende Januar war die Zusammenarbeit der fünf vorgesehenen Verteidiger mit Trump abrupt beendet worden. Grund sollen Differenzen bei der Strategie gewesen sein.

Die Demokraten im Repräsentantenhaus hatten das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump wegen der Attacke auf das US-Kapitol eingeleitet, die Anfang Januar von Anhängern Trumps unternommen worden war. Dem Ex-Präsidenten wird „Anstiftung zum Aufruhr“ vorgeworfen. Um die für die Verurteilung notwendige Zweidrittelmehrheit zu erlangen, müssten die Demokraten im Senat die Unterstützung von 17 Republikanern erhalten. Am 26. Januar hatten jedoch 45 der insgesamt 50 Republikaner im Oberhaus für die komplette Einstellung des Amtsenthebungsverfahrens gegen Trump gestimmt."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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