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EU-Kommission prognostiziert Ausweitung der Schuldenkrise

Archivmeldung vom 05.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge der EU
Flagge der EU

Nach Einschätzung der EU-Kommission wird sich die Schuldenkrise innerhalb der Eurozone ausweiten. Die staatlichen Defizite in den Euro-Ländern werden 2010 durchschnittlich um 0,3 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zunehmen, wie die EU-Kommission heute in ihrer Frühjahrsprognose mitteilte.

Die Neuverschuldung Deutschlands werde demnach von 3,3 Prozent im Vorjahr auf 5,0 Prozent steigen. Das griechische Defizit soll laut der Kommission von 13,6 Prozent auf 9,3 Prozent sinken.

Merkel verteidigt Hilfen für Griechenland

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Hilfen für Griechenland verteidigt und die Rolle Deutschlands in der damit verbundene Krise betont. "Ohne uns, gegen uns kann und wird es keine Entscheidung geben", sagte Merkel heute in ihrer Regierungserklärung vor dem Bundestag. Hier ginge es um die Zukunft Europas sowie Deutschlands. Ohne ausländische Hilfe könne Griechenland den Staatsbankrott nicht abwenden und die Bundesrepublik werde dieser Verantwortung nachkommen, so die Kanzlerin weiter. Um die Finanzstabilität der Gemeinschaftswährung zu sichern, seien diese Maßnahmen "alternativlos". Deutschland wird sich mit einem Anteil von 22,4 Milliarden Euro am Gesamtpaket der Griechenland-Hilfen in den nächsten drei Jahren beteiligen. Am Freitag soll das Gesetz endgültig verabschiedet werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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