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"Focus": Posten eines US-Botschafters "kostet" mindestens 1,4 Millionen Dollar Spenden

Archivmeldung vom 08.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
US-Botschaft in Berlin. Bild: ExtremNews
US-Botschaft in Berlin. Bild: ExtremNews

Für den Posten eines US-Botschafters in Berlin müssen Bewerber mindestens eine Summe von 1,4 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden für den jeweiligen Präsidenten eintreiben. Das geht dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge aus einer Untersuchung der US-Professoren Johannes Fedderke und Dennis Jett von der Penn-State-University hervor.

Sie untersuchten den Zusammenhang zwischen Spenden und der Vergabe von Botschafterposten in den USA. Die Auslandsjobs sind unterschiedlich begehrt: Deutschland steht auf Platz fünf der Beliebtheitsskala. Rang eins belegt das Amt des US-Repräsentanten in Paris. Dafür müssen Spenden von 6,2 Millionen Dollar eingeworben werden.

Auch der neue US-Botschafter in Berlin, John Emerson, profitierte von diesem Vergabesystem: Der Vermögensverwalter aus Los Angeles sammelte für Barack Obama 2011 und 2012 1,5 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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