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Spanien: Proteste nach Rapper-Festnahme

Archivmeldung vom 17.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Screenshot Twitter
Bild: Screenshot Twitter

Tausende Menschen haben laut Medienberichten in mehreren Städten Spaniens gegen die Festnahme des Rappers Pablo Hasél protestiert. Es kam zu Verletzungen und Festnahmen. Aufnahmen von den Aktionen erschienen auf sozialen Netzwerken. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "Demonstriert wurde den Berichten zufolge am Dienstagabend in Barcelona, Girona, Palma de Mallorca, in den katalanischen Vic und Reus sowie in Lleida, wo der mit bürgerlichem Namen Pablo Rivadulla Duró heißende Musiker am Dienstagmorgen festgenommen worden war.

Nach Informationen der Zeitung „La Vanguardia“ wurden zwei Menschen in Barcelona, vier in Vic, acht in Lleida festgenommen. Insgesamt brauchten 33 Menschen medizinische Hilfe, darunter 17 Polizisten. Acht Patienten wurden in Krankenhäuser gebracht. Eine Frau soll eine ernste Verletzung am Auge erlitten haben.

Viele Demonstrierende benahmen sich friedlich, es soll aber auch zu Ausschreitungen und Zusammenstößen zwischen Kundgebungsteilnehmern und Ordnungshütern gekommen sein. In Vic griff eine Protestlergruppe laut Medien ein Polizeirevier an und bewarf es mit Gegenständen. Fenster wurden zerschlagen. In Barcelonas Zentrum wurden „La Vanguardia“ zufolge Stadtmöbelstücke zerstört und geparkte Motorräder in Brand gesteckt.

Der 32-Jährige Pablo Hasél war wegen Beleidigung der Monarchie und Verherrlichung von Gewalt in seinen Songs zu neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Rapper hatte den Alt-König Juan Carlos I., der sich nach Korruptionsvorwürfen und angesichts von Justizermittlungen nach Abu Dhabi abgesetzt hat, unter anderem einen „Dieb“ genannt und Gewaltfantasien gegen konservative Politiker in seine Texte eingebaut.

Hasél sieht seine Texte durch die Meinungsfreiheit gedeckt und lehnte es ab, die Haftstrafe freiwillig anzutreten. Er verbarrikadierte sich in der Universität der katalanischen Stadt Lleida und wurde dort am Dienstagmorgen festgenommen. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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