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Kofler nach Hinrichtungen im US-Bundesstaat Arkansas besorgt

Archivmeldung vom 25.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bärbel Kofler Bild: UN Geneva, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bärbel Kofler Bild: UN Geneva, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), hat sich besorgt über die jüngsten Hinrichtungen im US-Bundesstaat Arkansas geäußert. "Ich bin besorgt und traurig darüber, dass in Arkansas inzwischen zwei weitere der ursprünglich acht für den Monat April geplanten Hinrichtungen vorgenommen wurden", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag.

Die Todesstrafe sei "eine unmenschliche und grausame Strafe". Rechtsstaatliche Verfahren, an deren Ende die gezielte Tötung eines Menschen stehe, seien für sie "nicht akzeptabel". Auch wenn sie an die Opfer der Straftaten denke und diesen ihr Mitgefühl gelte, sollte im Vordergrund staatlichen Handelns "jedoch stets der Schutz des Lebens stehen, und zwar jedes einzelnen, auch desjenigen der Täter", so Kofler weiter.

Weil das Haltbarkeitsdatum eines bei der Hinrichtung verwendeten Betäubungsmittels abläuft und es Nachschubprobleme für das Mittel gibt, wollte der US-Bundesstaat bis Ende April acht Häftlinge hinrichten lassen. Mittlerweile wurden drei verurteilte Männer hingerichtet - einige Hinrichtungen wurden aber gerichtlich gestoppt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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