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Friedensforscher Perera: Sri Lankas Präsident in Flitterwochen mit Zivilgesellschaft

Archivmeldung vom 15.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Maithripala Sirisena (2015)
Maithripala Sirisena (2015)

Foto: Stemoc
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Zivilgesellschaft und Regierung von Sri Lanka befinden sich in den politischen Flitterwochen", sagt Jehan Perera, Friedensforscher und Direktor des Nationalen Friedensrates von Sri Lanka mit Sitz in Colombo, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Donnerstagausgabe). Anlässlich der ersten 100 Amtstage des Präsidenten Maithripala Sirisena am 18. April spricht er von einer "bedeutsamen Öffnung demokratischer Freiräume, in denen es den Menschen wieder möglich ist, sich offen und kritisch zu allen gesellschaftspolitischen Fragen zu äußern".

Die angekündigte Aufklärung von Kriegsverbrechen sehe der Präsident als eine innere Angelegenheit. "Die laufenden Ermittlungen der Vereinten Nationen, die ihren Bericht in sechs Monaten vorlegen wollen, sieht er deshalb kritisch." Ihm sei aber bewusst, dass von ihm eine dauerhafte Lösung des ethnischen Konflikts und die Aussöhnung der sich tief misstrauenden Bevölkerungsgruppen erwartet werde. "Allerdings scheint sich die Regierung bislang noch nicht im Klaren darüber zu sein, wie dieses Vorhaben auf den Weg gebracht werden soll."

Quelle: neues deutschland (ots)

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