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EVP-Fraktionschef: Fragebögen wegen Coronavirus kommen zu spät

Archivmeldung vom 02.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Manfred Weber Bild: European Parliament on Flickr CC BY-SA 2.0
Manfred Weber Bild: European Parliament on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Fraktionsvorsitzende der christdemokratischen EVP im Europaparlament, Manfred Weber, hat schwere Versäumnisse der Europäer im Kampf gegen das Coronavirus kritisiert. "Bereits vor Wochen hätten die Mitgliedsstaaten bei der Einreise in den Schengen-Raum gemeinsam Fragebögen ausgeben müssen, um eine gemeinsame Risikobewertung zu haben", sagte der stellvertretende CSU-Vorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

Weber weiter: "Das Virus respektiert keine europäischen Grenzen, deshalb ist eine europäische Reaktion überfällig." Die Mitgliedsstaaten müssten dringend ihre Maßnahmen koordinieren und gemeinsame Regelungen für die Einreise in den Schengen-Raum anwenden. Im Schengen-Raum - benannt nach den Schengener Abkommen - haben 26 europäische Staaten ihren Binnengrenzen abgeschafft. Bei der Vorbereitung auf eine Pandemie seien die EU-Staaten "unterschiedlich gut unterwegs", stellte Weber fest. Notwendig sei deshalb europäische Solidarität. "Es hilft uns in Deutschland mittelfristig nichts, wenn in einem Nachbarland das Virus überhand nimmt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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