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Vor Obama-Besuch: Höchste Sicherheitsstufe in Berlin

Archivmeldung vom 18.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Barack Obama (offizielles Porträtfoto, 2012)
Barack Obama (offizielles Porträtfoto, 2012)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor Beginn des Besuchs von US-Präsident Barack Obama am Dienstagabend gilt für weite Teile der Berliner Innenstadt die höchste Sicherheitsstufe 1+. Bereits im Vorfeld gab es weiträumige Absperrungen. Seit Tagen läuft ein Sicherheitsprogramm der Experten der Polizei in Abstimmung mit den Bundesbehörden sowie den Sicherheitsberatern des US-Präsidenten. Mindestens 4.000 Polizisten sollen im Einsatz sein, in einzelnen Medienberichten ist gar von bis zu 8.000 Beamten die Rede.

Die Polizei überprüft das Gelände rund um das Brandenburger Tor, wo Obama am Mittwoch eine Grundsatzrede halten will, mit Sprengstoffspürhunden, zudem werden Scharfschützen entlang der Wegstrecke postiert. Obama wird am frühen Dienstagabend auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel erwartet.

Mißfelder: Obama-Besuch setzt wichtiges Zeichen für transatlantische Beziehungen

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (CDU), hat erklärt, dass US-Präsident Barack Obama mit seinem Besuch in Berlin ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der transatlantischen Beziehungen setze. Vor allem die Rede vor dem Brandenburger Tor sei vor dem geschichtlichen Hintergrund bedeutsam, sagte Mißfelder am Dienstag in Berlin. "Obamas Besuch setzt ein weiteres Signal für die unverbrüchliche Partnerschaft zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten." Angesichts globaler Machtverschiebungen sei es unerlässlich, dass die westliche Wertgemeinschaft mit vereinten Kräften auf die Herausforderungen der internationalen Politik antworte, so Mißfelder. "Die USA waren, sind und bleiben ein unverzichtbarer Partner für Deutschland. Der Besuch von Obama wird ein neues Kapitel der transatlantischen Beziehungen aufschlagen."

US-Senator McCain kritisiert späten Zeitpunkt von Obamas Berlin-Besuch

Aus Sicht von US-Senator John McCain war der Besuch von US-Präsident Barack Obama in Berlin längst überfällig: "Ich hätte mir gewünscht, er wäre früher gekommen", sagte der republikanische US-Senator des Staates Arizona im Gespräch mit dem Fernsehsender Phoenix. Gleichzeitig betrachtet McCain den Besuch als eine Chance für Obama. "Dieser Präsident reist nicht soviel ins Ausland im Vergleich zu seinen Vorgängern, aber das ist jetzt ein guter Zeitpunkt um herzukommen, über gemeinsame Themen zu sprechen und einen guten Eindruck zu hinterlassen." Darüber hinaus lobte McCain die langjährige Partnerschaft zwischen den USA und Deutschland. Auch wenn es "immer kleine Probleme seit Beginn der Nachkriegsgeschichte" gegeben habe, seien die Beziehungen "exzellent".

US-Botschafter hebt gute Beziehungen zwischen USA und Deutschland hervor

Der Botschafter der USA in Deutschland, Philip D. Murphy, hat vor dem Besuch von US-Präsident Barack Obama in Berlin die guten Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik hervorgehoben. "Die Bedeutung Deutschlands für die USA ist sehr groß", sagte Murphy im Gespräch mit dem Fernsehsender Phoenix. "Wir haben gemeinsame Werte und diese Werte definieren die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen." Zwar seien die Herangehensweisen der beiden Länder verschieden, dennoch hätten sie "letzten Endes die gleichen Ziele". Im Bezug auf das Treffen des US-Präsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte Murphy die persönlichen Gemeinsamkeiten der beiden Staatsoberhäupter. Gleichzeitig machte er deutlich, dass sich Obama "auf keine Weise" in die kommende Bundestagswahl einmischen werde. Trotzdem treffe er auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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