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Nordkorea verlangt 65 Billionen Dollar Entschädigung

Archivmeldung vom 26.06.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.06.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Kim Jong-Il Bild: JJ Georges / de.wikipedia.org
Kim Jong-Il Bild: JJ Georges / de.wikipedia.org

Nordkorea hat von den Vereinigten Staaten von Amerika 65 Billionen US-Dollar Entschädigung für sechs Jahrzehnte Feindschaft verlangt. Die Schäden für die immensen Kosten seien dem Land entstanden, weil die USA die Halbinsel Korea 1945 geteilt hatte, berichtet die "Korean Central News Agency" (KCNA).

Die Forderungen wurden anlässlich des 60. Jahrestages des Koreakrieges aufgestellt. Der Koreakrieg begann am 25. Juni 1950, dauerte drei Jahre und forderte knapp vier Millionen Opfer. Zum einen seien durch die "Gräueltaten" während des Krieges Entschädigungskosten entstanden, zum anderen durch die Jahrzehnte andauernden US-Sanktionen. Nordkorea habe die Berechtigung diese Entschädigungen zu verlangen, so die KCNA.

Offenbar Vorbereitungen zum Machtwechsel

Im kommunistischen Nordkorea laufen offenbar Vorbereitungen für einen Führungswechsel an. Nach Informationen örtlicher Medien werde das Politbüro des Zentralkomitees der Partei Anfang September zusammentreffen, um eine neue Führung zu wählen. Dies wäre der erste Parteitag seit 44 Jahren. Bisher fand einzig in den 50er- und 60er-Jahren jeweils ein Parteitag statt. Der amtierende Staatschef Kim Jong Il sei, seit einem Schlaganfall im Jahre 2008, gesundheitlich angeschlagen. Nach Expertenangaben stehe als möglicher Nachfolger Kims jüngster Sohn, Jong Un, fest. Man rechne damit, dass Jong Un hinter verschlossenen Türen zum Nachfolger ernannt werde. Die Verkündung solle allerdings erst 2012 erfolgen. In diesem Jahr wäre der Vater von Kim Jong Il, Kim Il Sung, 100 Jahre alt geworden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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