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Röttgen kritisiert Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem

Archivmeldung vom 07.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Norbert Röttgen (2016)
Norbert Röttgen (2016)

Bild: Eigenes Werk /OTT

CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat die Entscheidung von Donald Trump kritisiert, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. "Deutschland teilt diesen Schritt von US-Präsident Donald Trump ausdrücklich nicht", sagte Röttgen, der dem Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages vorsitzt, der "Zeit-Online".

"Wir glauben, dass das den ohnehin stockenden Friedensprozess weiter belastet, und dass es die Glaubwürdigkeit der USA beschädigt, diesen Prozess überhaupt wieder in Gang zu bringen." Immerhin habe Trump aber gesagt, "dass mit der Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels keine Entscheidung hinsichtlich der territorialen Grenzen Israels verbunden sei, alles solle dem Verhandlungsprozess vorbehalten bleiben", so Röttgen weiter.

Dennoch hätte sich die US-Regierung mit der Jerusalem-Ankündigung keinen Gefallen getan: "Die USA haben sich in der Rolle eines ehrlichen Vermittlers im Friedensprozess beschädigt", sagte der CDU-Politiker. "Den Autoritätsverlust, den sich die USA hier selbst zugefügt haben, wird Europa nicht kompensieren können. Die EU kann die USA als Großmacht und Sicherheitsgarant, vor allem für Israel, nicht ersetzen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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