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US-Großinvestor George Soros macht Kanzlerin Merkel für Ausbruch der Euro-Krise verantwortlich

Archivmeldung vom 01.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
George Soros, 2010
George Soros, 2010

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

US-Großinvestor George Soros hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Ausbruch der Euro-Krise verantwortlich gemacht. Der Ursprung der Euro-Krise sei die Aussage von Merkel gewesen, dass jeder EU-Staat für sich selbst sorgen müsse. "Allerdings ignorierten die Märkte Merkels Statement noch für rund ein Jahr. Sie verstanden die Bedeutung des Satzes einfach nicht", sagte Soros im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Erst als die griechische Regierung das hohe Defizit des Landes bekanntgegeben habe, hätten die Märkte mit hohen Risikoprämien reagiert, wodurch die Euro-Krise akut geworden sei. Soros erneuerte seine Kritik an der Euro-Rettungspolitik von Merkel. "Die Sparpolitik, die Kanzlerin Merkel Europa aufgezwungen hat, war falsch. Sie hat die Krise unnötig verschärft." Er fürchte, dass die Euro-Zone eine ähnlich lange Phase ökonomischer Stagnation erleben könnte wie Japan in den vergangenen 25 Jahren.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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