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China lässt WHO-Experten nicht einreisen - Erforschung von Corona-Ursprüngen

Archivmeldung vom 06.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Coronavirus
Coronavirus

Foto: China News Service/中国新闻网
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Peking hat laut internationalen Nachrichtenagenturen keine Erlaubnis für die Einreise von Experten erteilt, die im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ursprünge des Coronavirus erkunden sollen. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Ursprünglich sollte ein zehnköpfiges internationales Team von Gesundheitswissenschaftlern um Peter Ben Embarek, dem führenden WHO-Experten für Tierkrankheiten, die die Grenze zwischen den Arten überschreiten können, in dieser Woche in China eintreffen, meldet am Mittwoch die AFP. Die chinesischen Behörden hatten nach WHO-Angaben dem Besuch zuvor ihre Zustimmung erteilt.

„Heute haben wir gelernt, dass chinesische Offizielle bisher nicht die notwendigen endgültigen Genehmigungen für die Einreise des Teams in China gegeben haben“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus laut Reuters am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz in Genf.

Zwei Experten hätten die Reise schon angetreten, meinte der WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan. Einer der bereits Abgereisten sei nach Hause zurückgekehrt, der zweite habe die Reise in einem Drittland unterbrochen.

Peking kommentierte gegenüber AFP die Verzögerung der seit längerem anvisierten Mission. Die Ursache liege „nicht nur in Visa-Fragen“, zitiert die Agentur die chinesischen Behörden.

Die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, Hua Chunying, sagte am Mittwoch jedoch vor der Presse, die Gespräche zwischen den beiden Seiten würden fortgeführt. Es gehe um „ein bestimmtes Datum und eine bestimmte Vereinbarung für den Besuch der Expertengruppe“.

„Die Frage der Herkunftsüberprüfung ist unglaublich kompliziert. Um sicherzustellen, dass die Arbeit des internationalen Expertenteams in China reibungslos verläuft, müssen wir notwendige Verfahren durchführen und entsprechende Maßnahmen treffen“, zitiert AFP die Ministeriumsvertreterin.

Das Land mache sein Bestes, um gute Bedingungen für die internationale Expertengruppe zu schaffen. Peking kommuniziere aktiv mit der WHO.

Nach jüngsten Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University (JHU) beträgt die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle mehr als 86,4 Millionen weltweit. An der durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelösten Lungenerkrankung starben bislang 1,8 Millionen Patienten.

Die chinesischen Behörden hatten die Weltgesundheitsorganisation am 31. Dezember 2019 erstmals über die neue Lungenkrankheit unterrichtet. Einige Wissenschaftler haben die Einschätzung geäußert, dass das Virus tierischen Ursprungs sei.

Seit die ersten Fälle im Dezember 2019 in der chinesischen Provinzhauptstadt Wuhan bekannt geworden waren, hatte sich das Virus in mehr als 210 Ländern und Territorien verbreitet."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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