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DRK bleibt für weitere Jahre in den Ebola-Gebieten

Archivmeldung vom 09.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Deutsches Rotes Kreuz Bild: Jörg F. Müller / DRK
Deutsches Rotes Kreuz Bild: Jörg F. Müller / DRK

Das Deutsche Rote Kreuz will auch nach Abklingen der aktuellen Epidemie in den afrikanischen Ebola-Gebieten bleiben. "Wir dürfen die betroffenen Länder beim Aufbau eines funktionierenden Gesundheitssystems nicht allein lassen", sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).

Es gehe darum, in diesen Regionen die hygienischen Bedingungen nachhaltig zu verbessern und die Gemeinden in Hygiene- und Präventionsmaßnahmen zu schulen, erläuterte Seiters. Wichtig sei zudem, Patienten mit anderen Erkrankungen nicht unversorgt zu lassen. Kranke mit Typhus, Malaria und Meningitis wiesen ähnliche Symptome auf, würden aber vielerorts aus Angst vor Ebola nicht behandelt. Deshalb gebe es in Liberia bereits die Klage, dass "mehr Menschen wegen als durch Ebola" gestorben seien.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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