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Behörden: Anschlagserie in Sri Lanka war Vergeltung für Christchurch

Archivmeldung vom 23.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Bild: ediathome / pixelio.de

Ersten Ermittlungsergebnissen der Behörden zufolge ist die Anschlagserie in Sri Lanka am Ostersonntag als Vergeltung für den Angriff auf eine Moschee im neuseeländischen Christchurch im März geplant worden.

Das teilte das sri-lankische Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Bei dem Terroranschlag in Christchurch waren Mitte März 49 Menschen ums Leben gekommen. Außerdem wurden damals mindestens 48 Menschen verletzt. Mehrere Personen hatten an zwei Moscheen in der Stadt Christchurch das Feuer eröffnet. Bei den Selbstmordanschlägen am Ostersonntag in Sri Lanka waren mindestens 290 Menschen ums Leben gekommen, knapp 500 weitere Personen wurden verletzt. Unter den Opfern sollen auch mindestens 35 Ausländer sein. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass auch Deutsche getötet wurden.

Insgesamt wurden nach Angaben lokaler Behörden 24 Personen im Zusammenhang mit der Anschlagserie festgenommen. Die Anzeichen für eine Ermittlungspanne hatten sich zuletzt verdichtetet: Nach Angaben von Premierminister Ranil Wickremesinghe sollen Geheimdienstinformationen vorgelegen haben, die auf mögliche Anschläge durch die radikalislamische Gruppe National Thowheeth Jama`ath (NTJ) hindeuteten. Diese Hinweise wurden aber offenbar nicht weiter verfolgt. Für Dienstag war ein "nationaler Tag der Trauer" ausgerufen worden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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