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Bericht: V-Mann reiste mit Autonomen zum G20-Gipfel nach Hamburg

Archivmeldung vom 04.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Der im November enttarnte V-Mann des niedersächsischen Verfassungsschutzes ist laut eines Berichts gemeinsam mit Göttinger Autonomen zum G20-Gipfel nach Hamburg gereist und hat dort mit Straßenblockaden Regierungskonvois behindert.

Der V-Mann sei an diversen Aktionen der "Basisdemokratischen Linken" beteiligt gewesen, die er für den Verfassungsschutz ausspioniert habe, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Zeugenaussagen und interne Dokumente. Mit einer Gruppe von sieben oder acht Autonomen sei er im Juli 2017 zum G20-Gipfel nach Hamburg gefahren. Die Aktivisten hätten Rucksäcke mit Kleidung zum Wechseln getragen. Mal seien sie vermummt in Schwarz aufgetreten, mal in bunter Zivilkleidung zu Aktionen wie "Colour the Red Zone".

Der V-Mann habe Konvois blockiert und sich wegtragen lassen, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Zweimal sei er vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, seine Personalien habe die Polizei aber nicht aufgenommen. Anschließend habe er dem Verfassungsschutz von den Einsätzen berichtet. Der Student in Göttingen habe eigentlich eine militantere Gruppe unterwandern sollen, berichtet der "Spiegel". Doch dort habe er keinen Zugang gefunden. Darum sei er zum öffentlichen "Einstiegsabend" der "Basisdemokratischen Linken" gegangen, die sich als "post-autonom" und linksradikal bezeichnet, aber noch nicht durch Gewalttaten oder Terror in Erscheinung getreten ist, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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