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Steinmeier: Gesamtstrategie gegen IS-Miliz erforderlich

Archivmeldung vom 24.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Steinmeier mit John Kerry im Juli 2014
Steinmeier mit John Kerry im Juli 2014

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hält im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) eine "breit angelegte, regional verankerte Gesamtstrategie" mit militärischen Bestandteilen für notwendig. Der IS könne "nur besiegt werden, wenn er in Syrien keinen ungefährdeten Rückzugsraum behält", sagte Steinmeier am Dienstag in New York.

Zuvor hatten die USA erstmals Luftschläge auf IS-Stellungen in Syrien durchgeführt. US-Präsident Barack Obama kündigte weitere Angriffe an. Wie lange der Einsatz dauern werde, sei unmöglich vorherzusagen. Obama bedankte sich ausdrücklich bei Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischenn Emiraten, Jordanien, Bahrain und Katar, die die USA bei den Angriffen unterstützt hatten. "Die Stärke dieser Koalition zeigt der Welt: Dies ist nicht allein der Kampf der USA", so Obama am Dienstag.

63 Prozent fühlen sich vom IS-Terror bedroht

Zwei von drei Deutschen fühlen sich vom Terror des radikalislamischen IS bedroht. Das geht aus einer repräsentativen INSA-Umfrage für "Bild" hervor. Demnach fürchten 63 Prozent IS-Anschläge auch in Deutschland. 20 Prozent sehen dagegen keine Terror-Gefahr. Frauen fürchten sich mit 68 Prozent stärker vor Anschlägen des IS als Männer (56 Prozent). Von den über 50-Jährigen haben sogar 71 Prozent Angst vor IS, in der Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren sind es lediglich 52 Prozent.

Wie "Bild" weiter schreibt, fühlen sich Anhänger der Union am stärksten (75 Prozent) von Anschlägen in Deutschland bedroht. Am geringsten ist die Terror-Angst bei den Anhängern von Bündnis 90/Die Grünen (56 Prozent).

Für die Umfrage wurden 2.019 Personen befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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