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ARD-DeutschlandTrend: 61 Prozent der Befragten bereitet die Entwicklung zwischen Russland und dem Westen Sorge

Archivmeldung vom 06.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Deutschland und Russland: 2 Länder, eine gemeinsame Vergangenheit (Symbolbild)
Deutschland und Russland: 2 Länder, eine gemeinsame Vergangenheit (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Nach dem Giftgasanschlag in England und der gegenseitigen Ausweisung von westlichen und russischen Diplomaten bereitet 61 Prozent der Deutschen die Entwicklung zwischen Russland und dem Westen sehr große bzw. große Sorgen. 38 Prozent bereitet dies wenige bzw. gar keine Sorgen. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends von Dienstag bis Mittwoch dieser Woche ergeben. 91 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass sich Russland stärker um einen Dialog mit dem Westen bemühen sollte (kein Vergleichswert).

6 Prozent sind gegenteiliger Auffassung. 86 Prozent sind der Meinung, dass der Westen sich stärker um einen Dialog mit Russland bemühen sollte (-2 Punkte im Vergleich zum DeutschlandTrend im Juli 2016). 12 Prozent sind gegenteiliger Meinung. 72 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Russlands Präsident Putin jedes Mittel recht ist, um russische Interessen durchzusetzen (-9 im Vergleich zum DeutschlandTrend im März 2015). 24 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu. 48 Prozent geben an, nachvollziehen zu können, dass sich Russland vom Westen bedroht sieht (unverändert im Vergleich zum DeutschlandTrend im Juli 2016). 47 Prozent der Befragten können dies nicht nachvollziehen. 26 Prozent halten Russland für einen vertrauenswürdigen Partner (-2 Punkte im Vergleich zum DeutschlandTrend im Dezember 2017). Das Vertrauen in die USA ist etwas höher. 28 Prozent der Befragten halten die USA für einen Partner dem man vertrauen kann (+3 Punkte im Vergleich zum DeutschlandTrend im Dezember 2017).

Datenbasis Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland - Fallzahl: 1.003 Befragte - Erhebungszeitraum: 03.04.2018 bis 04.04.2018 - Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) - Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame - Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50% Die Fragen im Wortlaut: Nach einem Giftanschlag in England haben eine Reihe von westlichen Ländern russische Diplomaten ausgewiesen. Russland hat darauf seinerseits mit der Ausweisung von Diplomaten reagiert. Bereitet Ihnen diese Entwicklung zwischen Russland und dem Westen sehr große, große, wenige oder gar keine Sorgen? Ich lese Ihnen nun einige Aussagen zu Russland vor und Sie sagen mir bitte jeweils, ob Sie dieser Aussage eher zustimmen oder eher nicht zustimmen. a. Russlands Präsident Putin ist jedes Mittel recht, um russische Interessen durchzusetzen. b. Ich kann nachvollziehen, dass sich Russland vom Westen bedroht sieht. c. Der Westen sollte sich stärker um einen Dialog mit Russland bemühen. d. Russland sollte sich stärker um einen Dialog mit dem Westen bemühen. Ich nenne Ihnen jetzt einige Länder und Sie sagen mir bitte, ob das jeweilige Land ein Partner für Deutschland ist, dem man vertrauen kann oder nicht. a. die USA b. Russland c. Frankreich d. Türkei

Quelle: ARD Das Erste (ots)

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