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Stoltenberg: Nicht-EU-Länder sollen europäische Verteidigung mittragen

Archivmeldung vom 06.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jens Stoltenberg Bild: Arbeiderpartiet, on Flickr CC BY-SA 2.0
Jens Stoltenberg Bild: Arbeiderpartiet, on Flickr CC BY-SA 2.0

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat am Dienstag die Nato-Länder, die keine EU-Mitglieder sind, aufgerufen, sich an der europäischen Verteidigung „möglichst umfassend“ zu beteiligen. Dies schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf deren deutschen Webseite: "„Ich rate den Nato-Ländern, die keine EU-Mitglieder sind, nachdrücklich, sich in höchstmöglichem Maße in die europäische Verteidigung einzubringen, weil sie damit zur europäischen Sicherheit beitragen“, sagte Stoltenberg im Anschluss an das Treffen der Nato-Außenminister mit der EU-Beauftragten für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini.

Zuvor hatte er mitgeteilt, dass nach dem EU-Austritt Großbritanniens mehr als 80 Prozent der Ausgaben für die Sicherheit Europas (allerdings unter Ausklammerung Russlands, der Ukraine und der Länder der GUS — Anm. d. Red.) aus Ländern kommen werden, die keine EU-Mitglieder sind. Darum müssten „die Verteidigungsbemühungen der europäischen Staaten“ konsolidiert werden.

Im vergangenen Jahrzehnt haben die USA immer wieder die Erhöhung der Verteidigungsausgaben und den Einkauf moderner Waffentechnik — deren Hersteller hauptsächlich amerikanische Unternehmen sind — von den europäischen Staaten gefordert. Diesen Forderungen haben die europäischen Länder aber erst vor zwei Jahren nachgegeben, als sie nach dem Nato-Gipfel vom September 2014 in Wales ihre Militäretats aufstockten."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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