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20 Tote bei Ausschreitungen in Chile

Archivmeldung vom 02.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wenige Tage nach dem schweren Erdbeben in Chile kommt es in den betroffenen Gebieten immer häufiger zu Ausschreitungen und Plünderungen. In der Stadt Conceptión errichteten Anwohner Straßensperren und zündeten ein Kaufhaus und einen Supermarkt an, nachdem sie von der Polizei zurückgedrängt wurden. Dabei sollen unbestätigten Berichten zufolge bis zu 20 Menschen ums Leben gekommen sein.

Um Ausschreitungen zu verhindern, wurden bereits am Sonntag Ausgangssperren verhängt. "Wir haben kein Wasser oder Licht, und die meisten Geschäfte haben keine Lebensmittel mehr", so ein Opfer des Bebens. Das Ausland hat bereits Unterstützung zugesagt. So versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonisch Hilfe beim Wiederaufbau. Heute wird US-Außenministerin Hillary Clinton in Santiago de Chile erwartet. Die Politikerin will sich dort ein Bild von der Krisensituation machen.

Quelle: dts

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