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Keine Hinweise auf Risikobegnungen bei Wuhan-Besuch der Kanzlerin

Archivmeldung vom 02.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Angela Merkel (2018)
Angela Merkel (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Das Kanzleramt hält es trotz neuer Erkenntnisse für unwahrscheinlich, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) während ihres Besuchs in Wuhan am 7. September 2019 Risikobegegnungen hatte. Ein Regierungssprecher sagte zu "Bild": "Es gab und gibt keine Hinweise, dass es bei der China-Reise der Bundeskanzlerin Anfang September 2019 zu Risikobegegnungen gekommen sein könnte."

Zuletzt hatte die "Daily Mail" geschrieben, dass eine 61-jährige Frau in Wuhan sich bereits Ende September 2019 mit dem Coronavirus infiziert hatte. Das "Wall Street Journal" hatte unter Berufung auf US-Geheimdienste berichtet, dass mehrere Mitarbeiter des Virologischen Instituts von Wuhan im November 2019 im Krankenhaus behandelt werden mussten. Professor Roland Wiesendanger von der Universität Hamburg sagte der "Bild": "Man muss davon ausgehen, dass es bereits im Laufe des Septembers Corona-Fälle in Wuhan gab."

Allerdings handelte es sich dabei um das Umfeld des Forschungslabors des virologischen Instituts der Stadt, so Wiesendanger. "Dass die Kanzlerin bei ihrem Besuch in Wuhan mit SARS-CoV-2 in Berührung kam, halte ich für nahezu ausgeschlossen." Als erster deutscher Forscher hatte Wiesendanger bereits im Februar eine Studie veröffentlicht, in der er Indizien dafür präsentierte, dass die Corona-Pandemie bei einem Labor-Unfall im virologischen Institut in Wuhan verursacht wurde. Bundeskanzlerin Merkel hatte bei ihrer China-Reise Anfang September 2020 die zentralchinesische Stadt Wuhan besucht. Ende Dezember 2019 meldeten chinesische Behörden der Weltgesundheitsorganisation WHO mehrere Infektionen mit dem damals neuartigen Coronavirus in Wuhan.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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