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Auch Bolivien bietet Snowden Asyl

Archivmeldung vom 06.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Evo Morales
Evo Morales

Foto: Agência Brasil
Lizenz: CC-BY-3.0-br
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach Venezuela und Nicaragua hat auch Bolivien dem ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden Asyl angeboten. Dieses würde ihm gewährt, sofern Snowden danach fragen würde, sagte Boliviens Präsident Evo Morales am Samstag.

Bereits am Freitagabend hatte Venezuelas Staatschef Maduro bei einer Militärparade gesagt, die Regierung habe entschieden, "dem US-Bürger Edward Snowden humanitäres Asyl anzubieten".

Nach Angaben der Enthüllungsplattform WikiLeaks hatte Snowden in 27 Staaten um Asyl angefragt, bisher aber nur Absagen erhalten, darunter auch eine aus Deutschland.

Der 30-Jährige hält sich angeblich seit rund zwei Wochen im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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