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FDP-Europa-Kandidatin Nicola Beer: "Wir haben die ganzen letzten Jahre Steuermehreinnahmen erwirtschaftet, die nie wieder bei den Bürgern direkt angekommen sind!"

Archivmeldung vom 10.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
"FRAGEN WIR DOCH!"-Moderator Helmer Litzke mit FDP-Politikerin Nicola Beer im RTL Radio-Studio in Berlin. Bild: "obs/MAASS-GENAU - Das Medienbüro/Helmer Litzke, RTL Radio"
"FRAGEN WIR DOCH!"-Moderator Helmer Litzke mit FDP-Politikerin Nicola Beer im RTL Radio-Studio in Berlin. Bild: "obs/MAASS-GENAU - Das Medienbüro/Helmer Litzke, RTL Radio"

Die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl Nicola Beer will die "ausschließlich deutsche Verteuerungspraxis" bei Energiepreisen oder beim Bauen beenden. In einem Interview mit Deutschlands Experten-Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" für RTL Radio Deutschland und 105'5 Spreeradio sagt Beer: "Wir sind europäisch betrachtet am obersten Ende bei Steuern und Sozialabgaben. Das trifft jeden. Und mittlerweile auch die Mittelschicht."

Im Gespräch mit "FRAGEN WIR DOCH!" kündigt Nicola Beer an: "Wir dürfen als Staat nicht ständig Preistreiber sein." Beer: "Wir haben die ganzen letzten Jahre Steuermehreinnahmen erwirtschaftet, die nie wieder bei den Bürgern direkt angekommen sind!"

Auch zur Sozialismus-Debatte um Juso-Chef Kevin Kühnert äußert sich die FDP-Politikerin im Interview mit "FRAGEN WIR DOCH!": "Die Menschen haben 1989 ein abschließendes Urteil über Sozialismus in Deutschland gefällt. Kühnert hat die soziale Marktwirtschaft nicht kapiert. Er hat eine nicht nur törichte, sondern auch gefährliche Forderung aufgestellt." Beer: "Mich schockiert, dass sich die Sozialdemokratie davon nicht sofort und zu 100 Prozent distanziert hat." Nicola Beer bekräftigt: "Wir möchten eine Nation der Eigentümer - das ist das Gegenteil von Kühnert."

Nicola Beer stellt im "FRAGEN WIR DOCH!"-Gespräch mit Blick auf die Klimaziele der "Fridays for Future"-Bewegung klar: "In dieser Radikalität würden wir in Deutschland unseren Standort gefährden, das würde sehr sehr viele Arbeitsplätze kosten." Beer plädiert für einen "technologie-offenen Ansatz" zur Vermeidung von CO2: "Es geht um das, was wirkt und nicht um das, was sich gut anfühlt." Beer: "Mit Verlaub: Die Batterie für das Elektroauto ist nicht sehr ökologisch in der Herstellung und Entsorgung."

Zu den Plänen einer nationalen Industriestrategie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagt Beer im RTL-Podcast: "Wir brauchen keinen Staatsdirigismus à la Altmaier. Er hat offensichtlich nicht im Blick, dass Arbeitsplätze und Innovation im Mittelstand zuhause sind. Der Mittelstand will sein Unternehmen in die nächste Generation tragen und nicht nur in den nächsten Quartalsbericht."

Das vollständige Gespräch mit Nicola Beer hören Sie ab Freitagmittag in Deutschlands Experten-Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" für RTL Radio Deutschland und 105'5 Spreeradio auf www.spreeradio.de, www.rtlradio.de, www.fragenwirdoch.de sowie über Apple Podcasts, Spotify, SoundCloud und AUDIO NOW.

Quelle: MAASS-GENAU - Das Medienbüro (ots)

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