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Weber weist Medwedew-Kritik an deutscher Flüchtlingspolitik zurück

Archivmeldung vom 12.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Manfred Weber Bild: Europäisches Parlament  / weber-manfred.de
Manfred Weber Bild: Europäisches Parlament / weber-manfred.de

Der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Manfred Weber, hat die Kritik des russischen Regierungschefs Dmitri Medwedew an der deutschen Flüchtlingspolitik scharf zurückgewiesen.

"Die russische Führung hat mit ihrem aggressiven Verhalten, etwa durch die Destabilisierung der Ukraine oder ihre unverantwortlichen Bombardements von Aleppo, erst Flüchtlingsströme von Hunderttausenden Menschen ausgelöst", sagte der Vizevorsitzende der CSU den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Moskau sollte sich konstruktiv an Lösungen beteiligen, anstatt vergiftete Ratschläge zu erteilen."

Die russische Regierung sei "heute meist das Problem und nicht die Lösung", bekräftigte Weber. "Wenn Ministerpräsident Medwedew jetzt Deutschland in der Migrationspolitik kritisiert, dann macht sich der Bock zum Gärtner." Medwedjew hatte in der Flüchtlingskrise schwere Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Europäischen Union erhoben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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