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Ukraine verstärkt Vorbereitungen für russische Invasion

Archivmeldung vom 23.02.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.02.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Leopard 2A5 Panzer der Bundeswehr (Symbolbild)
Leopard 2A5 Panzer der Bundeswehr (Symbolbild)

Foto: Bundeswehr-Fotos
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Ukraine verstärkt ihre Vorbereitungen für eine mögliche russische Invasion. Der ukrainische Sicherheitsrat kündigte am Mittwoch an, in fast allen Regionen den Ausnahmezustand zu verhängen. Ausnahmen sind die Regionen Donezk und Luhansk, die von den Separatisten kontrolliert werden.

Der Ausnahmezustand soll zunächst 30 Tage andauern. Das ukrainische Parlament beschloss unterdessen, dass Zivilpersonen das Tragen von Schusswaffen erlaubt werden soll. Zuvor hatte das Land bereits damit begonnen, Reservisten im Alter von 18 bis 60 Jahren zum Militärdienst einzuberufen.

Diese Schritte deuten darauf hin, dass die Angst vor einer russischen Invasion wächst. Erst am Dienstag hatte der russische Föderationsrat Präsident Wladimir Putin freie Hand für einen Truppeneinsatz in der Ostukraine gegeben. Bereits am Montagabend waren kurz nach der formalen Anerkennung der beiden selbst ernannten "Volksrepubliken" Donezk und Luhansk Militärkolonnen in den Donbass gerollt, wie Augenzeugen vor Ort bestätigten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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