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BND hat offenbar sämtliche NSA-Selektoren für Europa aussortiert

Archivmeldung vom 08.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Siegel des BND
Siegel des BND

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Geheimdienst-Affäre ist die Zusammenarbeit zwischen dem BND und der NSA offenbar noch stärker eingeschränkt worden als bisher bekannt.

Nach Informationen des rbb hat der Bundesnachrichtendienst von sich aus sämtliche Selektoren des US-Geheimdienstes in Europa aussortiert. Zuvor war lediglich bestätigt worden, dass die Überwachung der Internetkommunikation beider Geheimdienste eingestellt wurde, und das seit Wochenbeginn, wie NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" in Erfahrung brachten.

Bei den Selektoren handelt es sich um Suchbegriffe, nach denen der BND im Auftrag der NSA Unternehmen und Politiker in Europa ausgespäht haben soll. 2005 bemerkte der BND, dass es problematische Selektoren gab und sortierte im Laufe der Jahre 40.000 dieser Suchbegriffe aus.

Allein im Sommer 2013 sollen 2.000 NSA-Ziele auf einmal herausgenommen worden sein. Nach rbb-Informationen war jedoch kein einziges Unternehmen unter den Suchzielen.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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