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Bemühungen um Waffenruhe im Nahostkonflikt weiter erfolglos

Archivmeldung vom 19.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bombardierung einer Stadt: Natürlich nur zu deren "Sicherheit" und für den "Frieden" (Symbolbild)
Bombardierung einer Stadt: Natürlich nur zu deren "Sicherheit" und für den "Frieden" (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /SB

Im Konflikt zwischen Israel und Palästinenser bleiben internationale Bemühungen um eine Waffenruhe weiterhin erfolglos. In der Nacht zum Mittwoch griff Israel erneut mehrere Ziele der Hamas an. Unter anderem seien die Häuser mehrerer Hamas-Kämpfer zerstört worden, teilten die israelischen Streitkräfte mit. Luftangriffe richteten sich auch gegen mehrere unterirdische Ziele.

Zudem wurde der südliche Gazastreifen mit Artillerie beschossen. Die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel gingen ebenfalls weiter. Nach israelischen Angaben wurden seit Dienstagabend etwa 50 Raketenstarts gezählt. Insgesamt sollen es seit Beginn der vergangenen Woche mehr als 3.400 sein, ein großer Teil davon konnte abgefangen werden. Der jüngste Konflikt zwischen Israel und Palästinensern war am 6. Mai im Zuge einer erwarteten Gerichtsentscheidung ausgebrochen, bei der es um Zwangsräumungen von Palästinensern in Ost-Jerusalem ging.

In Israel wurden seitdem mindestens zwölf Menschen getötet und Hunderte verletzt, auf palästinensischer Seite ist allein im Gazastreifen von 220 Toten und 1.500 Verletzten die Rede. Aufgrund der hohen Opferzahl rief UN-Generalsekretär António Guterres die internationale Gemeinschaft dazu auf, eine "angemessene Finanzierung" der humanitären Operationen der UN in Gaza sicherzustellen. Außenminister Heiko Maas (SPD) forderte unterdessen am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin eine Waffenruhe und in der Folge auch einen Waffenstillstand, "auf den sich die Menschen im Gazastreifen und in Israel auch verlassen können".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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