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Vor der Schicksalswahl: Linke warnt vor humanitärer Katastrophe in Griechenland

Archivmeldung vom 23.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gabi Zimmer
Gabi Zimmer

Foto: Urheber
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Vorsitzende der Linksfraktion im Europaparlament, Gabi Zimmer, warnt mit Blick auf die Parlamentswahlen in Griechenland am Sonntag vor einer humanitären Katastrophe in dem Krisenland. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Zimmer: "Unter dem Druck der Troika hat man das Land zu Reformen gezwungen. Doch statt tatsächlich etwa endlich die Korruption zu bekämpfen, die marode Verwaltung zu modernisieren oder die Eintreibung von Steuerschulden voranzutreiben, hat Athen die Sozialausgaben drastisch gekürzt. Die Menschen dort hungern, leiden unter Armut und Arbeitslosigkeit und haben das Vertrauen in die Regierung verloren. Mehr leiden kann eine Bevölkerung kaum."

Umfragen sehen derzeit das Linksbündnis Syriza unter Alexis Tsipras deutlich vor den konservativen Kräften. Tsipras hatte angekündigt, im Falle eines Wahlsieges Teile der Sparmaßnahmen rückgängig zu machen und einen Schuldenerlass durchzusetzen. Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone wäre dann nicht mehr ausgeschlossen. "Allerdings halte ich diese Gefahr für sehr gering", betonte Zimmer. Sie gehe davon aus, dass die verantwortlichen EU-Institutionen die Wahlentscheidung der Griechen respektierten und mit einer "neu gewählten Regierung verhandeln werden". "Die Griechen hoffen auf Brüssel", so Zimmer.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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