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Bericht: Draghi will Kurs der EZB lockern

Archivmeldung vom 19.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Mario Draghi (2019)
Mario Draghi (2019)

Foto: FlickreviewR 2
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In den letzten Monaten seiner Amtszeit will EZB-Präsident Mario Draghi seiner Nachfolgerin Christine Lagarde den Start erleichtern. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel". Nach Angaben aus Notenbankkreisen hat er vor, bis November die umstrittenen Ankäufe von Staatsanleihen wieder aufzunehmen, um die fragile Konjunktur in der Eurozone zu stützen, so das Nachrichtenmagazin weiter.

Mit der Geldflut will er erreichen, dass Unternehmen mehr investieren, Verbraucher mehr konsumieren. Darüber hinaus erwägt die EZB-Spitze, den Strafzins zu erhöhen, den Banken zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken. So soll die Kreditvergabe der Banken angeregt werden. Ein entsprechender Entschluss sei im September möglich, heißt es. Darüber hinaus will Draghi das Inflationsziel der Notenbank lockern.

Derzeit verfolgt die EZB die Vorgabe, die Preissteigerung im Euroraum "unter, aber nahe bei zwei Prozent" zu halten. Künftig soll das Ziel bei genau zwei Prozent liegen. Der EZB-Rat diskutierte darüber bei seiner jüngsten Sitzung, so das Magazin. Das Ziel lasse sich der Öffentlichkeit einfacher erklären als die bisherige Formulierung, argumentieren Befürworter. Zudem will Draghi erreichen, dass die EZB längere Zeit höhere Inflationsraten zulassen darf, wenn sie die Marke zuvor über Jahre unterschritten hat.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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