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Sprecherin: Belgische Behörden wussten seit Juni von Fipronil-Verdacht

Archivmeldung vom 05.08.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Jon Sullivan, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Jon Sullivan, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Behörden in Belgien haben offenbar bereits seit zwei Monaten von einer von einer möglichen Belastung von Eiern mit dem Insektizid Fipronil erfahren. Man habe seit Anfang Juni gewusst, dass es möglicherweise ein Problem mit Fipronil in der Geflügelzucht gebe, sagte eine Sprecherin der belgischen Agentur für Lebensmittelsicherheit dem Fernsehsender VRT.

Dies sei jedoch wegen der Einleitung von Ermittlungen wegen Betrugs nicht öffentlich gemacht worden. Nachdem man die Staatsanwaltschaft informiert habe, habe das Ermittlungsgeheimnis gegolten. In Eiern aus Belgien und den Niederlanden war in den vergangenen Tagen Fipronil nachgewiesen worden. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums sind mindestens zehn Millionen kontaminierte Eier aus den Niederlanden nach Deutschland geliefert worden, ein Teil davon ist in den Handel gelangt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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