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Todenhöfer appelliert an deutsche Dschihadisten: Dem IS-Spuk ein Ende bereiten!

Archivmeldung vom 30.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jürgen Todenhöfer (2008)
Jürgen Todenhöfer (2008)

Foto: Hydro
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In einem eindringlichen Appell hat der Publizist Jürgen Todenhöfer die Kämpfer und Sympathisanten der IS-Terrormiliz, insbesondere die deutschen, aufgefordert, sich "vom mörderischen Anti-Islam des IS" loszusagen. "Ihr habt nicht das Recht, das Ansehen der großen Religion Islam durch perverse Mordtaten und die Auslöschung anderer Religionen zu beschädigen", schreibt Todenhöfer im "Kölner Stadt-Anzeiger".

Niemand freue sich mehr über die Untaten der IS-Kämpfer als die, die sie zu bekämpfen versuchten. Der IS-Anführer und selbst ernannte "Kalif" Abu Bakr Al Baghdadi habe die Ideale der vorwiegend jungen Muslime missbraucht. "Wenn Ihr wahre Muslime seid, müsst ihr diesem Spuk endlich ein Ende bereiten. Notfalls unter Lebensgefahr. Dann wärt ihr wahre Helden des Islam", so Todenhöfer in seinem Aufruf.

Der 74 Jahre alte frühere Politiker und Manager hatte sich im Dezember 2014, versehen mit Sicherheitsgarantien des IS, in dessen Herrschaftsgebiet aufgehalten. Über seine Erfahrungen hat er soeben das Buch "Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'" vorgelegt.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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