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Rufe aus Wissenschaft nach mehr Mitteln für Pandemie-Forschung

Archivmeldung vom 07.07.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.07.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Betteln (Symbolbild)
Betteln (Symbolbild)

Bild: Helene Souza / pixelio.de

Nach einer Warnung der UN-Umweltorganisation (UNEP) und des International Livestock Research Institute (ILRI) vor künftigen Pandemien, wird die Forderung aus der Wissenschaft laut, mehr Forschung und mehr Mittel zu investieren, um bessere Erkenntnisse über Krankheiten zu gewinnen, die vom Tier auf den Menschen überspringen.

"Wir wissen wenig über die Viren und andere Erreger, die dieses Potential haben", sagte der Infektionsepidemiologe Timo Ulrichs von der Berliner Akkon Hochschule der RTL/n-tv-Redaktion. Auch die Schnittstelle, also wie es einem Erreger gelingt, eine Spezies zu überspringen, um dann auf den Menschen überzugehen, müsse besser erforscht werden.

"Was wir nicht vorhersehen können, ist, wie das dann abläuft, das heißt, wie krank so ein neuer Erreger die Menschen macht", so Ulrichs. Man werde künftige Pandemien nicht verhindern können, man könne sie aber besser vorbereiten. Neben einer intensiveren Forschung müsse man auch aus der aktuellen Pandemie lernen: "Nämlich, dass wir uns mit Schutzausrüstung bevorraten, dass wir schneller Großveranstaltungen absagen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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