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Gabriel trifft EU-Wirtschaftskommissar im SPD-Parteivorstand zum Thema Steuergerechtigkeit

Archivmeldung vom 17.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Nach den Enthüllungen der "Panama-Papers" will SDP-Chef Sigmar Gabriel die Debatte um Steuergerechtigkeit auf EU-Ebene vorantreiben. Dazu hat er nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici zu einem Treffen in den SPD-Parteivorstand am kommenden Montag in Berlin eingeladen.

"Im Kampf für Steuergerechtigkeit ist Moscovoci ein wichtiger Verbündeter der SPD", sagte Gabriel der "Rheinischen Post". Er freue sich, dass der EU-Kommissar die Einladung angenommen habe. "Zu den großen Skandalen der internationalen Politik gehört, dass globale Konzerne in der Europäischen Union durch legale und illegale Tricks der Steuervermeidung auf hohe Gewinne kaum Steuern zahlen", sagte Gabriel. Allein der Bundesrepublik gingen dadurch 150 Milliarden Euro pro Jahr verloren, so der Vizekanzler und Wirtschaftsminister. Gabriel begrüßte, dass die EU-Kommission das Problem "endlich angehen" wolle. "Vor allem der zuständige Kommissar Pierre Moscovici hat sehr gute Vorschläge gemacht - aber viele blockieren. Sie wollen Steuerdumping statt Steuergerechtigkeit", kritisierte der SPD-Chef mit Blick auf die Haltung anderer EU-Staaten.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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