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Afghanistan-Einsatz: Bundeswehr-Verband erleichtert über Einstellung des Verfahrens

Archivmeldung vom 19.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, hat mit Erleichterung auf die Tatsache reagiert, dass gegen den Bundeswehrsoldaten, der im August 2008 drei afghanische Zivilisten tötete, keine Anklage erhoben wird.

"Es ist hoch erfreulich, dass das Verfahren endlich eingestellt worden ist", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Das ist längst überfällig und hat viel zu lange gedauert - wenngleich ich anerkennen will, dass sich alle außerordentlich viel Mühe gegeben haben, der Wahrheit besonders nahe zu kommen." Kirsch forderte zugleich, Konsequenzen aus dem Fall zu ziehen. "Das lange Verfahren macht deutlich, dass diese Form des Umgangs mit einem Soldaten, der im Auftragsland seinen Auftrag erfüllt hat, nicht einsatzfest ist. Wir brauchen hier andere Regelungen und eine eigene Kammer auf Bundesebene, die dann auch Fachexpertise hat, um schnell reagieren zu können, wenn so etwas passiert. Da nehmen wir die Diskussion jetzt an und auf."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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