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Türkei: Erdogan mildert Kopftuchverbot im Staatsdienst ab

Archivmeldung vom 30.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Recep Tayyip Erdoğan, 2010
Recep Tayyip Erdoğan, 2010

Foto: Randam / Πρωθυπουργός της Ελλάδας from Greece
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat das Kopftuchverbot für Frauen im Staatsdienst abgemildert. Das gab Erdogan am heutigen Montag bei der Vorstellung seines "Demokratiepakts" bekannt. Bisher war den Frauen im Staatsdienst der streng laizistischen Türkei die Verwendung der islamischen Kopfbedeckung untersagt. Richterinnen, Staatsanwältinnen und militärisches Personal sind von der neuen Regelung allerdings ausgenommen.

Neben einer Abmilderung des Kopftuchverbots enthält der Demokratiepakt von Erdogan Erleichterungen für die kurdische Minderheit in der Türkei. So werde Kurdisch als Schulsprache in privaten Schulen künftig anerkannt. Der türkische Ministerpräsident sprach sich zudem dafür aus, die Sperrklausel bei Parlamentswahlen von derzeit zehn auf zukünftig fünf Prozent abzusenken oder sie gänzlich zu streichen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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