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Macron: Deutsche Handelsüberschüsse schädlich für Wirtschaft in Eurozone

Archivmeldung vom 18.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: klaas hartz  / pixelio.de
Bild: klaas hartz / pixelio.de

Der unabhängige französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron hat die deutschen Handelsüberschüsse als schädlich für die Wirtschaft in der Eurozone bezeichnet und einen Abbau des Ungleichgewichts gefordert. Deutschland werde hoffentlich zu der Einsicht kommen, dass "seine wirtschaftliche Stärke in der jetzigen Ausprägung nicht mehr tragbar ist", sagte Macron den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und der französischen Zeitung "Ouest-France". Die "sehr hohen Handelsüberschüsse" Deutschlands seien weder für die eigene Wirtschaft gut noch für die der Eurozone.

"Hier muss ein Ausgleich geschaffen werden", betonte Macron. Allerdings mahnte er strukturelle Reformen in Frankreich an. "Solange wird die hinauszögern, können wir nicht auf das Vertrauen der Deutschen setzen." Das Verhältnis zu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und zum SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz bezeichnete Macron als "durchaus herzlich". Er habe kürzlich mit Merkel in Berlin ein "sehr offenes Gespräch" geführt, in dem er sein Regierungsprogramm dargelegt habe. Schulz habe er schon oft getroffen. "Ich unterhalte sehr gute Beziehungen zu ihm", so Macron.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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