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Kardinal Meisner: Neuer Papst soll von "vitaler Gesundheit" sein

Archivmeldung vom 12.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Vatikan: Blick vom Petersplatz über die Piazza Retta auf die Fassade des Petersdomes
Vatikan: Blick vom Petersplatz über die Piazza Retta auf die Fassade des Petersdomes

Foto: Lora Beebe
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat seine Erwartungen an den Nachfolger von Papst Benedikt XVI. geäußert: "Wenn ich einen ersten Blick über diesen Moment hinaus in die Zukunft werfe, dann müsste der neue Papst sicher ein Mann von ähnlich hoher Bildung wie Joseph Ratzinger, mit großer menschlicher Erfahrung und - vor allem - von vitaler Gesundheit sein", sagte Meisner dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Nicht älter als 70, würde ich sagen."

Weiterhin wäre eine Mischung aus Johannes Paul II. und Benedikt XVI. nicht schlecht, so Meisner. "Johannes Paul II. hat mir einmal im Vieraugen-Gespräch gesagt: `Das theologische Profil meines Pontifikats verdanke ich Joseph Ratzinger.`" Die beiden hätten sich herrlich ergänzt, sagte der Kölner Kardinal. "Insofern wäre eine Mischung aus Wojtyla und Ratzinger gar nicht schlecht."

Zollitsch: Neuer Papst soll auf Kontinuität setzen

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, soll der nächste Papst in der Tradition seiner Vorgänger stehen. Wichtig werde es sein, dass der nächste Heilige Vater seinen Dienst in Kontinuität zu seinen beiden Vorgängern sieht, sagte Zollitsch der "Welt". Nach der Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI sagte Zollitsch, der Papst habe in acht Jahren die Kirche gestaltet und auf die Herausforderungen der Gegenwart vorbereitet. "Er hinterlässt ein reiches theologisches und spirituelles Erbe", würdige der Erzbischof das Oberhaupt der katholischen Kirche. Zollitsch erinnerte an Benedikts drei Besuche in Deutschland, "an seine wegweisenden und ermutigenden Worte". Er betonte: "Papst Benedikt XVI hat uns gelehrt, wieder mehr von Gott zu reden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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