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New York: Russisches Generalkonsulat vom Telefonnetz abgeschaltet

Archivmeldung vom 19.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Schild am Eingangstor des Generalkonsulats der Russischen Föderation auf der Viktorshöhe in Bonn; ehemals Sowjetische Botschaft in Deutschland (2009)
Schild am Eingangstor des Generalkonsulats der Russischen Föderation auf der Viktorshöhe in Bonn; ehemals Sowjetische Botschaft in Deutschland (2009)

Foto: Sir James
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Stadt New York hat in dem dort befindlichen russischen Generalkonsulat alle Telefonleitungen abgeschaltet. Nach Angaben der Auslandsvertretung gibt es auch Schwierigkeiten beim Internetzugang, wie das russische online Magazin „SNA News“ meldet.

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "Demnach hat die amerikanische Seite am 18. Januar alle städtischen Telefonleitungen des Generalkonsulats abgeschaltet. Zwischendurch würden auch Probleme beim Internetzugang auftreten, so ein Vertreter des Generalkonsulats. Russische Staatsbürger hätten große Mühe, sich mit der konsularischen Vertretung in Verbindung zu setzen.

Die amerikanische Seite begründete dies mit technischen Schwierigkeiten. Angeblich lasse sich das Problem schon seit zwei Tagen nicht beheben. „So etwas hat es zuvor nicht gegeben. Es geht hier nicht um eine oder zwei Telefonleitungen – sondern um eine große Anzahl. Als wären alle auf einmal abgeschaltet worden“, sagte der Vertreter.

Russisch-amerikanischer Visakrieg

Im Dezember vergangenen Jahres warf die russische Botschaft Washington vor, einen Visakrieg angezettelt zu haben. Der Vorwurf kam als Reaktion auf eine Veröffentlichung in den US-Medien, in der mit Verweis auf das amerikanische Außenministerium berichtet wurde, die Botschaft der Vereinigten Staaten in Moskau sei unterbesetzt und überlastet. Als Grund wurden „sich hinziehende Verhandlungen“ bezüglich der diplomatischen Visa angegeben.

Darüber hinaus hieß es, die USA könnten ihren Technikern keine Visa ausstellen, damit diese in der besagten Botschaft defekte Fahrstühle und Feuermelder wieder in Stand setzten. Zudem müssten hochrangige Diplomanten eigenhändig den Schnee wegräumen und mit Desinfektionsmitteln hantieren. Die russische Botschaft bezeichnete die Berichte als unwahr.

Die russische Seite bemängelte daraufhin die von den USA aufgezwungene Praxis des „Visaaustauschs“. Damit ist die Visa-Ausstellung für Mitarbeiter russischer Auslandsstellen gemeint, die nur im Gegenzug einer Einreisegenehmigung für amerikanische Arbeitnehmer erfolgt.

Die Vereinigten Staaten kündigten Ende letzten Jahres die Schließung des Generalkonsulats in Wladiwostok an. Unter anderem soll die amerikanische Repräsentanz in Jekaterinburg vorerst ihre Geschäfte einstellen. Es seien jedoch keine Maßnahmen gegen russische Auslandsvertretungen geplant, hieß es. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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