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Erster Getreidefrachter aus Ukraine erreicht rumänische Gewässer

Archivmeldung vom 02.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Frachter, Handel (Symbolbild)
Frachter, Handel (Symbolbild)

Bild: Petra Bork / pixelio.de

Das erste Schiff mit Getreide, das nach der russischen Seeblockade einen ukrainischen Hafen verlassen konnte, hat am Montag rumänische Gewässer erreicht. Der Frachter Razoni mit Mais für Libyen an Bord kreuzte am Abend vor der Küste Rumäniens im Schwarzen Meer, wie Echtzeit-Schiffspositionskarten zeigen.

Von dort aus reiht sich das Schiff ein in Routen, auf denen auch während des Kriegs in der Ukraine reger Verkehr herrscht. Damit scheint nun unwahrscheinlich, dass bei dem Transport noch etwas dazwischenkommt.

Die Türkei hatte mit Russland, der Ukraine und Vertretern der Vereinten Nationen eine Vereinbarung getroffen, wonach Getreide-Lieferungen aus der Ukraine wieder möglich sein sollen, nachdem Russland die Schwarzmeerhäfen im Zuge des Angriffs blockiert hatte. Die Ukraine ist einer der wichtigsten Getreide-Exporteure der Welt, viele Länder sind aus deren Lieferungen angewiesen. Auf der anderen Seite benötigt die Ukraine aber auch dringend die entsprechenden Devisen. Russland sollen allerdings im Zuge des Abkommens auch erhebliche Zugeständnisse gemacht worden sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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