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Paris will stärkeres Europa-Engagement der nächsten Bundesregierung

Archivmeldung vom 10.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bruno Le Maire (2014)
Bruno Le Maire (2014)

Von Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons - cc-by-sa-3.0, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44335011

Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire stellt hohe Ansprüche an die Bundesrepublik. "Wir erwarten von Deutschland, dass es mitzieht, indem es eine offensivere Lohnpolitik verfolgt und mehr investiert", sagte Le Maire der "Zeit". Frankreich gehe auf Deutschland schon zu, "indem es seinen europäischen Verpflichtungen nachkommt, Staatsausgaben abbaut und den wirtschaftlichen Wandel vorantreibt".

Zugleich machte er deutlich, wie wichtig die deutsch-französische Kooperation für die Zukunft Europas sei: "Nur wenn wir Hand in Hand mit Deutschland vorangehen, haben wir eine Chance, einen europäischen Kontinent zu bauen, der China und den USA standhalten kann. Das ist unsere historische Herausforderung." Auch zu den aktuellen Sondierungen in Berlin nahm Le Maire Stellung und drängte CDU, CSU und SPD zur Eile. "Je schneller wir eine solide deutsche Regierung haben, desto besser für Frankreich", sagte der Doppelminister. Le Maire will schnell an der Beziehung beider Länder arbeiten, die in Routine erstarrt sei. "Die deutsch-französische Beziehung muss erneuert werden, und zwar sofort. Wir brauchen wieder gemeinsame Ziele, die unseren eigenen Horizont übersteigen", forderte der Politiker.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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